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Macht es, kosmisch betrachtet, wirklich was aus, wenn ich NICHT aufstehe und arbeiten gehe?
Douglas Adams - Per Anhalter durch die Galaxis
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Macht es, kosmisch betrachtet, wirklich was aus, wenn ich NICHT aufstehe und arbeiten gehe?
Douglas Adams - Per Anhalter durch die Galaxis
Schön, geht aber nur, wenn man denjenigen auch auf der Kontaktliste hat. Demnach beschränke ich mich lieber auf hier.
Es gibt viel Huhn - braten wir`s an.
Man kann es halt auch nicht allen Recht machen ;-))
Macht es, kosmisch betrachtet, wirklich was aus, wenn ich NICHT aufstehe und arbeiten gehe?
Douglas Adams - Per Anhalter durch die Galaxis
Das verlang ich ja gar nicht, war nur ne Info - du merkst sowas halt nicht, weil Du Hinz und Kunz auf der Kontaktliste hast :-)
Es gibt viel Huhn - braten wir`s an.
Danke für den Hinweis :-)
Macht es, kosmisch betrachtet, wirklich was aus, wenn ich NICHT aufstehe und arbeiten gehe?
Douglas Adams - Per Anhalter durch die Galaxis
Artikel in der Geislinger Zeitung:
Kreis Göppingen. Große Entrüstung über die Junge Union, doch die Kreis-CDU mahnt zur Ruhe. Vergeblich: Die "Eislinger Erklärung" ist bundesweit umstritten.
Die "Junge Freiheit" wars, die das umstrittene Positionspapier der Jungen Union auf ihrer Internetseite bundesweit bekannt machte. Die 34 Seiten umfassende Breitseite gegen den Linksdrift in der CDU unter Merkel war der deutschen Wochenzeitung, die Politikwissenschaftler als Sprachrohr der Neuen Rechten bezeichnen, einen großen Artikel wert. Ausführlich schildert der Autor die vom CDU-Parteinachwuchs geforderte Rückbesinnung auf eine christliche Leitkultur, unter der die JU unter anderem auch eine Abkehr von der Homo-Ehe, der doppelten Staatsbürgerschaft und der "Selbstgeißelung mit den Verbrechen des Dritten Reiches" versteht.
Die Reaktion ließ nicht lange auf sich warten. "Das Papier der JU ist ein Skandal", erklärte gestern der Bundesvorsitzende der Lesben und Schwulen in der SPD, Ansgar Dittmar, und stellte sich damit mit der Grünen Jugend Baden-Württemberg oder den Göppinger Jusos in eine Reihe. Alle Fortschritte, die das Land in den letzten Jahren erreicht habe, würden in Frage gestellt oder ganz und gar verurteilt. Das Mitglied des SPD-Bundesvorstands: "Dass dies von jungen Christdemokraten kommt, ist um so schockierender." Dittmar fordert von der JU auf Landes- und Bundesebene, aber auch von der Mutterpartei, sich deutlich von den Positionen des JU-Kreisverbandes zu distanzieren. "Alles andere wäre skandalös und nicht tragbar."
Der Göppinger CDU-Landtagsabgeordnete und stellvertretende Landesvorsitzende Dietrich Birk sieht dazu jedoch keine Veranlassung. Zwar sei er mit einigen besonders zugespitzten Forderungen nicht einig, gleichwohl rät Birk, das Strategiepapier als Denkanstoß in der aktuellen Debatte um ein stärkeres Profil der Union zu sehen und im CDU-Kreisvorstand zu diskutieren. "Die CDU ist eine starke Volkspartei mit liberalen, sozialen und konservativen Flügeln, die das aushalten muss", so Birk. Im übrigen distanziere sich die JU ausdrücklich von extremistischen und nationalistischen Positionen. "Ich bin froh, dass sich junge Leute ernsthaft mit Politik auseinander setzen, wenn es wie in diesem Fall auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung geschieht", betont Birk, selbst lange Jahre Vorsitzender der JU-Nordwürttemberg.
Weniger froh ist Jan Thielesch, Göppinger CDU-Stadtrat und bis Oktober 2009 Landesgeschäftsführer der Jungen Union: "Ich befinde mich in einer völlig anderen Lebenswirklichkeit und vertrete ganz andere Positionen, beispielsweise zu den Themen homosexuelle Lebensgemeinschaften und Integration." Er wisse auch von anderen JU-Mitgliedern, die die Positionen der Göppinger JU nicht teilten. Thielesch zählt sich zum liberalen Flügel der CDU und sieht sich als Gegenpol zum Vize-Kreisvorsitzenden der JU, Axel Raisch. Als Leiter der Projektgruppe hat Raisch das Strategiepapier "Die K-Frage der Union" mit zu verantworten. Die CDU müsse auch den konservativen Teil des Parteienspektrums - gerade auch im Interesse der Meinungsfreiheit - wieder abdecken, so wie sie es zu erfolgreichen Zeiten auch getan hat", erklärt Raisch. Der JU-Kreisvorsitzende Kai-Steffen Maier berichtet von "zahllosen positiven Rückmeldungen von CDU/CSU/JU-Mitgliedern aus ganz Deutschland".
Tatsächlich ist in der Kreis-CDU eine kontroverse Debatte um die "Eislinger Erklärung" entbrannt. "Das zeigt uns, dass die innerparteiliche Diskussion, die wir mit unserem Papier anstoßen wollten, überfällig war", sagt Maier. Dass man mit bestimmten Positionen bei einzelnen Partei-Gliederungen anecken würde, sei der Projektgruppe bewusst gewesen. "Wir haben Maximalforderungen aufgestellt, um letztendlich wieder einen für alle tragbaren Konsens zu erreichen." Das ist ein Versöhnungsangebot.
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Artikel in der Geislinger Zeitung:
CDU-Spitze geht nun doch auf Distanz
Kreis Göppingen. Die Proteste gegen die "Eislinger Erklärung" des JU-Kreisverbandes reißen nicht ab. Jetzt geht die CDU-Spitze im Landkreis auf Distanz.
Die Zahl der Forderungen an die CDU-Parteispitze im Kreis Göppingen, sich von der "Eislinger Erklärung" des Kreisverbandes der Jungen Union zu distanzieren, wächst täglich: Grüne Jugend, Jusos und Bundes-SPD lösen sich damit ab. Zuletzt äußerte sich die Linke im Bundestag, allen voran der parlamentarische Geschäftsführer Ulrich Maurer, in diesem Sinne. Das 34seitige Strategiepapier zur "K-Frage der Union" sei "Ausdruck einer Radikalisierung eines erheblichen Teils der CDU-Basis, insbesondere ihres Nachwuchses".
Auch die Grünen werden massiver: Mit ihrer Haltung befördere die CDU-Kreischefin Nicole Razavi Intoleranz und Feindbilder. Wie berichtet, hatte es Razavi abgelehnt, sich von dem JU-Papier zu distanzieren.Die Grünen werfen Razavi vor, sie mache sich zum Sprachrohr der Ewiggestrigen, wenn sie sich Positionen wie ein antiquierten Familienbild der JU zu eigen mache. "Sie fördern Feindbilder und Südenbockmentalitäten und gefährden den Grundkonsens unserer Gesellschaft." Die Grünen sehen in dem JU-Papier "den Versuch, rechtsradikales Gedankengut gesellschaftsfähig zu machen".
Gestern nun ging Razavi, die sich zu unrecht in die rechte Ecke gedrängt sieht, auf Distanz zu dem umstrittenen Strategiepapier. In einer gemeinsamen Presseerklärung mit ihrem CDU-Landtagskollegen Dietrich Birk und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus Riegert verdeutlicht die Parteiführung die Grenzen der von der JU geforderten konservativen Erneuerung. Jede Position müsse sich in ihrer Übereinstimmung mit dem CDU-Grundsatzprogramm messen lassen und auch erfüllen. Klar sei, dass die CDU als große Volkspartei der Mitte die Diskussionen ihres eigenen Profils auf dem Fundament ihrer konservativen, liberalen und christlich-sozialen Wurzeln zu führen habe. Und wörtlich: "Jede Nähe zu extremistischen politischen Gruppierungen und der Versuch, das Papier der Jungen Union für deren Zwecke zu instrumentalisieren, weisen wir scharf zurück." Die Parlamentarier kündigen an, dass sich die Kreis-CDU mit dem JU-Papier zum konservativen Profil der Christdemokraten beschäftigen werde. "Der CDU-Kreisvorstand wird die einzelnen angesprochenen Positionen intensiv diskutieren und sich mit ihnen auseinander setze
Die Linke attestiert währenddessen der JU in zahlreichen Positionen eine Nähe zu faschistischem Gedankengut. Und Thomas Metzmeier, Chef der Jungen Liberalen im Kreis,verdeutlicht. "Die Forderungen der JU sind klar homophob, pluralismusfeindlich sowie alles andere als weltoffen."
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Douglas Adams - Per Anhalter durch die Galaxis
Das glaub ich auch...
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